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Mehrere Betriebssysteme installieren – Nutzen Sie ihren Computer optimal

Gleichzeitig zwei Betriebssysteme auf einem Computer zu installieren ist auch für Laien nicht schwer. Heute werden unterschiedliche Betriebssysteme eher in sogenannten virtuellen Maschinen installiert. Diese virtuellen Maschinen bestehen nicht aus Hardware, wie ihr Computer zuhause, sondern ausschließlich aus Software. Von einem Computer können mehrere virtuelle Maschinen betrieben werden. Es kann jedoch auch sinnvoll sein, mehrere Betriebssysteme vollständig auf seinem Computer zu installieren. Dies bringt dann Vorteile, wenn man die gesamte Kapazität seines Computers in einem Betriebssystem nutzen will. Das gilt vor allem für die vorhandene Hardware, welche in virtuelle Maschinen durch fehlende Treiber und Installation meist nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Dies gilt oft für Grafikkarten, Eingabegeräte und externe Geräte wie Drucker oder Scanner, da diese meist spezielle Treiber benötigen.

Die Installation mehrere Betriebssysteme auf einem Computer:

Wer optimal seine Hardware in verschiedenen Betriebssystemen nutzen will, kommt um die Installation mehrere Betriebssysteme nicht herum. Dabei gilt zunächst, dass die Installation prinzipiell auf jedem PC möglich ist. Voraussetzung ist, dass die Systeme dabei entweder auf zwei Partitionen der Festplatte installiert werden oder auf zwei separaten Festplatten. Die Partitionen können zu jedem Zeitpunkt erstellt werden, zur Vereinfachung ist es jedoch sinnvoll, die Partitionen bereits vor der Installation des zweiten Betriebssystems vorzunehmen, beispielsweise bereits bei der Installation des Ersten. Für späteres Partitionieren empfiehlt es sich ein dafür vorgesehenes Programm zu verwenden, da diese ein sicheres Vorgehen garantieren und so Datenverlust verhindern. Auch unter Windows lassen sich Partitionierungen erstellen. Gehen Sie hierzu auf Schaltflächen „Start“ -> „Systemsteuerung“ -> „Verwaltung“ -> „Computerverwaltung“ -> „Datenträgerverwaltung“. In diesem Menü können Sie ihre Festplatten verwalten, sie erweitern, verkleinern und partitionieren. Haben Sie eine Partition erfolgreich angelegt, so legen Sie den Installationsdatenträger des zu installierenden Betriebssystems ein und starten Sie ihren Computer neu. Beim Booten wählen Sie die CD/DVD aus und wählen während der Installation, im entsprechenden Dialogfeld die erstellte Partition als Zieldatenträger aus. Bei Windows und Linux wird automatisch ein Bootmanager erstellt, der das Auswählen des erwünschten Betriebssystems bei jedem Start des Computers ermöglicht.

Die Installation mehrerer Betriebssysteme durch eine virtuelle Maschine:

Wer an das zweite Betriebssystem keine hohen Anforderungen bezüglich Performance oder Hardwarenutzung stellt, kann das auf einer virtuellen Maschine installieren. Dies geschieht über spezielle Software. Diese simuliert einen eigenen Computer und so ist das Betriebssystem abgeschottet. In diesem virtuellen Computer können Sie Anwendungen wie auf einem fest installierten Betriebssystem ausführen, mit Ausnahme der hardwarespezifischen Anwendungen. Auch der Austausch zwischen beiden Systemen ist möglich. Über das Netzwerk oder das Internet können auch spezielle Geräte, wie durch fehlende Treiber eingeschränkte Drucker, verwendet werden. So ist eine virtuelle Maschine durchaus für einfache Anwendungen geeignet und kann für fast alle Betriebssysteme verwendet werden.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, wer sehr hohe Ansprüche an beide Betriebssysteme stellt, kommt und eine komplette Installation beider nicht herum. Nur so lässt sich die Hardware optimal nutzen. Wer jedoch ein System zum Beispiel nur für einen bestimmten Bereich benötigt, welcher keine hohen Anforderungen an die Hardware stellt, ist mit einer virtuellen Maschine besser bedient, da diese einen zweiten Computer simuliert und eine aufwendige Installation erspart.

Tune-Up Utilities 2012

Wer mit einem Windows-System über längere Zeiträume arbeitet, der weiß, dass es kontinuierlich gesäubert werden muss. Fragmentierungen und eine überlastete Registry-Datei kosten im Systemstart wertvolle Zeit. Zusätzlich beeinträchtigen im Hintergrund laufende Programme die Betriebsleistung ohne einen nennenswerten Mehrwert für den Benutzer zu erbringen.
Um mit derartigen Zeiträubern aufzuräumen, kursieren im Internet verschiedene Software. An dieser Stelle soll nun das kostenpflichtige, aber äußerst effiziente Tune-Up Utilities (2012) vorgestellt werden.
Nach dem Erwerb und der Installation dieser Anwendung erfragt sie Benutzungsgewohnheiten des Besitzers, etwa, ob der Schwerpunkt auf der Leistung oder der graphischen Darstellung liegen soll. Somit werden individuelle Profile erstellt. Die Kriterien sind die Grundlage für die spätere Arbeit von Tune-Up und können gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt neu konfiguriert werden.
Um die Systembelastung zu reduzieren, können Programme im Hintergrund via Tune-Up deaktiviert werden. Aus eigener Erfahrung beschleunigt dies den Computer bereits merklich.
Damit das Hochfahren sauber und schnell stattfindet, kann über das Menü „Autostartprogramme deaktivieren“ die Auswahl der Programme, welche automatisch gestartet werden, reduziert werden. Aus eigener Erfahrung können ca. 30-40% der Autostartsoftware während eines späteren Zeitpunktes – oder auch nie – geöffnet werden. Die Benutzerfreundlichkeit im Vergleich zu den hauseigenen Anwendungen von Windows spricht hier Bände.
Ebenfalls effizienter als die Software aus dem Hause Gates ist die Defragmentierung, welche die Festplatte nahezu komplett aufräumt. Eine Freeware und/oder Shareware, die auch nur ähnliche Ergebnisse liefert, habe ich meines Erachtens noch nicht gefunden.
Auch die Säuberung der Registrierungsdatei läuft schnell und professionell ab.
Eine weitere Anwendung von Tune-Up ist das Finden und Vernichten von alten Verknüpfungen, die dem Benutzer das Leben nur erschweren würden. Sonstige Funktionen von TU sind etwa die Defragmentierung der Registrierungsdatei, das Löschen von alten, aber nicht mehr benötigten Sicherungen, das Überprüfen der Festplattenfunktionalität und das Anpassen der Benutzeroberfläche von Windows.
Alles in allem hat die Software nur ein Manko: den Preis. Für 39,95 € muss jeder selbst entscheiden, ob er die professionelle Variante oder die Freeware CCleaner nutzen möchte, wobei Letztere im Vergleich zu Tune-Up zwangsläufig den Kürzeren zieht.