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Gimp 2.8 – Bildbearbeitung einfach gemacht

Es geht um die Software Gimp 2.8, ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm. Was kann die Software und welche Vorteile bringt sie mit? Im Prinzip kann heutzutage jedes Programm für die Bildbearbeitung rote Augen entfernen und die Fotos heller oder dunkler machen. Möchte man ein Foto aber intensiver bearbeiten, dann muss man schon ganz schön tief in die Tasche greifen. Dafür gibt es jetzt die Software Gimp.

Funktionsweise von Gimp

Für den Fotografen bietet Gimp eine große Palette an Werkzeugen, die für die Bearbeitung von Fotos notwendig sind. So entfernt die Software störende Bildelemente oder baut ein Bild aus mehreren Fotos zusammen. Neben den üblichen Auswahlwerkzeugen wie Lasso oder Zauberstab hat Gimp eine magnetische Schere. Damit muss der Nutzer nur am Rand des gewünschten Objekts entlang klicken. Die Auswahl übernimmt Gimp. Es gibt Automatikfunktionen, die die Anpassung der Farbwerte erleichtern: So kann der Nutzer die Werte für dunkle, mittel helle und helle Bildteile über Schieberegler selbst festlegen. Leider sind nicht alle Werkzeuge komfortabel: Mit dem Werkzeug „Perspektive“ lassen sich stürzende Linien beseitigen. Aber ohne Hilfslinien fällt es schwer, das Gitternetz an den Ecken akkurat zu entzerren. Der Einzelfenster-Modus zeigt Bilder, Paletten und Werkzeuge überschaubar in einem einzigen Fenster, trotzdem ist das Bearbeiten mit Bildern zeitaufwendig. Wer mit Gimp zügig arbeiten will, sollte möglichst viele Tastaturbefehle nutzen, denn nur mit Mausklicken ist die Bearbeitung fast nicht durchführbar. Da Gimp keine Bilderverwaltung hat, um nach Bildern zu suchen, benötigt der Nutzer ein anderes Programm. Wer seine Bilder aber gut sortiert in Ordnern und auf der Festplatte gespeichert hat, der kommt auch mit dem Gimp-Fenster zurecht.

Fazit

Die Bildbearbeitung von Gimp ist kostenlos, hat aber noch kleinere Macken. Was der Nutzer an Kosten für ein anderes Programm spart, das muss er in Zeit investieren.