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Eine neue Art „Anzustupsen“


Facebook bringt mehr Privatsphäre ins Leben durch die neue Facebook-App „Poke“

Facebook ist eines der meist benutzten und öffentlichen sozialen Netzwerke im Internet. Mehr als  Milliarden Mitglieder kommunizieren und teilen ihre persönlichen Daten über Facebook. Aber durch dieses naive Handeln der Veröffentlichung eigener Privatsphäre werden die riskanten Nachteile des Datenschutzes vernachlässigt, die diese Webseite mit sich bringt.

Daher hat Facebook eine weitere Applikation im Apple Store freigegeben, die für mehr Privatsphäre helfen soll. Die neue App „Poke“ ist für das IPhone 5 und der Version iOS 5.1 optimiert und gibt die Möglichkeit, andere Freunde „anzustupsen“, Nachrichten zu hinterlassen oder Fotos und Videos zu verschicken. Sie können somit lustige Momentaufnahmen oder seriöse Informationen versenden, die ihren Vorteil der Privatsphäre mit sich tragen.

Der Trick liegt darin, dass Sie ihrem Empfänger nur eine begrenzte Zeit erlauben, diese Nachrichten zu lesen, da diese sich automatisch von selbst aus dessen Nachrichteneingang löschen. Sie können ein Zeitlimit von entweder 1, 3, 5 oder 10 Sekunden einrichten und  demnach sogar zur optimalen Sicherheit erfahren, ob ihr Empfänger im Nachhinein einen „Screenshot“ angefertigt hat oder nicht. Zudem kann man den eigenen Aufenthaltsort noch dazu mit angeben.

Diese neuen Funktionen sollen Ihnen mehr Privatsphäre erlauben und damit sich auch sicherer beim direkten Datentausch mit anderen Konsumenten zu fühlen. Jedoch sollte man nicht davon ausgehen, dass Nachrichten zwar direkt gelöscht werden, aber dennoch in anderer Form gespeichert werden könnten. „Poke“ kann daher nicht garantieren, dass Ihre gesendeten Daten vom dem Empfänger als Abbild durch ein Handy abfotografiert oder mit mehreren Lesern gleichzeitig geteilt wird. Sie sollten sich genauestens überlegen, welche Daten sie mit wem versenden wollen.

Was viele jedoch nicht wissen, dass es schon bereits eine ähnliche App namens „Snapchat“ gibt, mit der Facebook sich in die direkte Konkurrenz tritt.

Wenn Sie gerne einmal Lust haben  auf diese  Art  zu kommunizieren, sollten sie unbedingt die neue Facebook-App „Poke“ ausprobieren. Facebook Poke ist kostenlos im Apple Store erhältlich und bald auch die Version für Android-Smartphones.  Besonders Facebook-Nutzer sollten sich diesen Spaß nicht entgehen lassen, Nachrichten auf dem Display des Empfängers wie eine tickende Zeitbombe selbst zerstören zu lassen.

WhatsApp – Messenger für Smartphones

Unter Smartphone Nutzern gilt die Messenger App Namens „WhatsApp“ als ein absolutes Muss. Das Programm läuft auf einem Großteil der gängigen Betriebssysteme und für dessen Nutzung fällt in der Regel eine jährliche Nutzungsgebühr in Höhe von 79 Cent an.

Die Vorteile dieser App liegen auf der Hand. Ständige Kommunikation mit Freunden rund um den Globus. Über WhatsApp lassen sich nicht nur Textnachrichten verschicken, sondern auch Bild-, Audio- oder Videodateien. Die Bedienung ist simpel, es ist möglich einen aktuellen Status, ähnlich wie bei facebook, zu posten, der für alle sichtbar ist.
WhatsApp verfügt über ein separates Telefonbuch, das es auch den Kontakten auf dem Smartphone generiert. Der User muss somit keine Kontakte importieren oder synchronisieren.

In Verbindung mit einem herkömmlichen PC oder Laptop kann WhatsApp auch dort genutzt werden. Die Installation ist einfach und geht sehr schnell. Leider können Smartphone und PC nicht gleichzeitig WhatsApp einer Nummer verwenden.

Risiko bleibt

So beliebt WhatsApp bei den Smartphone-Nutzern auch sein mag, so umstritten ist es, wenn es ums Thema Datensicherheit geht. Hier war das Programm in den letzten Jahren für den ein oder anderen Skandal gut. Bekannt ist, dass es keine Datenverschlüsselung gibt, was einen Großteil der User aber nicht abschreckt. Bedenklicher sind Vorwürfe, dass die Telefonbucheinträge ausspioniert und gespeichert werden.

Letztlich muss jeder selbst entscheiden, wie viel ihm seine Daten und Dialoge wert sind und was er davon preisgeben möchte. WhatsApp hat sich dennoch als Instant Messanger unter Smartphone-Nutzern durchgesetzt und ist ein Grund für den sinkenden Umsatz mit SMS (Short Message Service) in Deutschland und weltweit.