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Mac und Viren – worauf man achten sollte

Seit Jahr und Tag ist in Computer-affinen bekannt, dass die Virengefahr für den Mac deutlich geringer ist, als bei der Windows Konkurrenz. Apple behauptet sogar, ein Antivirenprogramm überflüssig ist, da die Sicherheit des Betriebssystems mittlerweile hoch genug ist, um weiteren Schutz unnötig zu machen. Doch die Mac-Nutzer sollten in Erinnerung behalten, dass auch für ihre Rechner ein ernstzunehmendes Gefahrenpotenzial besteht. Es ist daher auch hier dringend notwendig einen aktiven Virenschutz zu installieren. Im folgenden wird dargestellt, wie sie sich am besten schützen.

Das Gefahrenpotenzial sich mit Computer-Viren zu infizieren ist bei einem Mac genauso vorhanden wie bei einem Windows Computer. Zwar gibt es für das Mac Betriebssystem deutlich weniger Viren, doch wer regelmäßig Daten austauscht läuft dennoch Gefahr einen Virus einzufangen. Wer sich fragt, warum es so viel weniger Viren für Mac gibt, findet die Antwort auf diese Frage bei der Betrachtung der Marktanteile. Windows dominiert nach wie vor den Computermarkt, daher kann sich ein Virus der das Windows Betriebssystem angreift deutlich schneller verbreiten. Die Arbeit die der Hacker in die Programmierung steckt entfaltet also bei Windows schlicht eine höhere Wirkung als bei Mac, das macht das programmieren von Viren für Mac unattraktiver – sehr zur Freude der Mac-Nutzer.

Hinzu kommt, dass in den meisten Banken, Versicherungen und Großunternehmen nach wie vor Windows als Betriebssystem genutzt wird. Mac hingegen wird eher in der Kreativszene beruflich genutzt. Kriminelle Hacker können mit Viren für das Windows Betriebssystem also deutlich systemkritischere Computer angreifen. Zudem bieten die Daten von Großbetrieben, Banken, et cetera, eine deutlich reizvollere Beute, als zum Beispiel die Skizzen eines Designstudios in Kreuzberg, Berlin. Daher hat sich die Virenszene für diesen Bereich hin optimiert.

Daher ist es auch nicht unbedingt nötig, einen aktiven Virenschutz auf einem Mac zu installieren. Wenn sie jedoch häufig Daten austauschen (z.B. im universitären Kontext, oder bei der Arbeit in einer großen Firma), lohnt es sich ein Virensystem zu installieren. Besonders gefährdet ist ihr Mac-System, wenn sie regelmäßig Daten zwischen Windows und Mac austauschen.

Zum einen wird so der Mac vor eventuellen Infektionen geschützt und es können ohne weitere Sorgen Daten austauschen; zum anderen wird verhindert, dass der Mac Viren, die für Windows programmiert wurden, von einem Windows Nutzer zum nächsten weitergeben kann. Der Mac würde dann zwar keinen Schaden beziehen, aber die Windows-Nutzer im Umfeld des Mac wären bald infiziert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sie früher oder später einen Windows-Virus auf ihrem Mac tragen ist sehr hoch. Daher lohnt sich die Anschaffung eines aktiven Virenscanners schon alleine deshalb, um nicht zur Verbreitung von Windows Viren beizutragen, auch wenn diese für den Mac keine Auswirkungen haben würden.

Hinzu kommt, dass es sehr einfach ist ein kostenloses Virenschutzprogramm auf ihrem Mac zu installieren. Es stehen hierzu eine Reihe verschiedener Freeware Produkte im Macstore zum Download bereit. Die beiden beliebtesten und bekanntesten frei erhältlichen Virenprogramme sind ClamxAV und Virus Barrier. Beide Programme erkennen sowohl Mac-Viren, als auch Windows-Viren und verhindert so, dass sie ungewollt Viren an Ihre Kollegen und Freunde weiterreichen. Daher empfiehlt es sich unbedingt eines dieser Programme auf ihrem Mac laufen zu lassen.

avast! Antivirus

Da mit dem Siegeszug des Internets der Verbraucher durch die Verbreitung von Viren und Würmern immer mehr zunahm – und immer noch zunimmt – will ich euch nun einen kurzen Überblick über ein weiteres hilfreiches Virentool geben.

Warum ich der Meinung bin, dass diese Antivirensoftware leistungsfähig ist?

Die Antwort lautet: Eigenerfahrung. Mit dem Schreiben dieser Zeilen befindet sich avast! Antivirus seit nunmehr 2 Jahren auf meinem Rechner und beerbte so Avira Antivir, wobei ich avast – wie auch Avira zuvor – lediglich als Freeversion nutze und eventuell fehlende Komponenten im Vergleich zur Pro-Version „Avast Internet Security“ durch mehrere, kleine Freewareprogramme ersetze.
Die Installation von avast! erweist sich selbst für unerfahrene Anwender als kein Hindernis. Wird die Software gestartet präsentiert sie sich als kompakter Virenschutz mit moderner Bedienoberfläche. Letzteres wird von vielen Nutzern als vernachlässigbar angesehen – ich wiederum bin hingegen der Ansicht, dass auch das Auge im Bereich der Antivirenprogramme angesprochen werden möchte.
Bevor den Viren auf dem Rechner der Garaus gemacht werden kann, muss lediglich eine kurze Registrierung durchgeführt werden, welche im Grunde genommen daraus besteht, avast! eine E-Mail-Adresse zur Verfügung zu stellen, um anschließend ein registriertes Freewareprogramm zu besitzen. Ich habe in den ganzen 2 Jahren nie eine Spam- oder Werbemail erhalten, sodass auch hier Befürchtungen genommen werden können. Avast! selbst scannt die Festplatte in relativ kurzer Zeit nach gefährlichen Elementen ab und überlässt den Benutzer die weitere Vorgehensweise. Sowohl die Treffer- als auch die Fehlerquoten sind meines Erachtens besser als bei vergleichbaren Antivirenprogrammen, wobei diese Meinung selbstverständlich von User zu User unterschiedlich ist – über Geschmäcker sollte man eben nicht streiten. Ein weiterer Pluspunkt ist der Echtzeitschutz, welcher in der kostenlosen Ausführung mit Ausnahme der eigenen E-Mail-Konten alles schützt. Für Eltern ist es interessant zu wissen, dass mit Hilfe von avast! einzelne Webseiten spielerisch leicht geblockt werden können.
Alles in allem stellt meines Erachtens avast! ein sehr gutes und vor allem leicht zu bedienendes Antivirenprogramm dar, welches den Vergleich mit anderen Softwares dieser Art nicht zu scheuen braucht.