Stille Helferlein: Produktkonfiguratoren

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Produktkonfiguratoren Software? Auch wenn viele davon noch nichts gehört haben – damit in Berührung gekommen sind sicher schon die meisten. Denn ob Notebook, Auto oder T-Shirt: Wer heute online shoppen geht, der erwartet, dass das gewünschte Produkt per Mausklick nach individuellen Wünschen konfiguriert werden kann. Der Kunde von heute ist anspruchsvoll; ein standardisiertes Produkt für alle gilt unter Marketing Experten längst nicht mehr als zeitgemäss. „Mass Costumization“ lautet daher die Devise.

Zwischen Standardisierung und Individualität

Unternehmen und Produzenten stellen sich dieser Herausforderung. Die Lösung: Ein Produktkonfigurator. Dabei handelt es sich um eine spezielle Software, die im Idealfall unauffällig und zuverlässig im Hintergrund arbeitet. Sie stellt sicher, dass der Angebots- und Bestellprozess korrekt abgewickelt wird. Denn aus Sicht des Herstellers besteht die Herausforderung darin, auf der einen Seite betriebswirtschaftlich rentabel produzieren zu müssen, was nicht ohne eine gewisses Mass an Standardisierung möglich ist, und auf der anderen Seite eine möglichst große Varianz in der Produktlinie anzubieten, damit Kundenwünsche so individuell wie möglich bedient werden können. Doch mit zunehmender Varianz in der Produktvielfalt wird auch die datentechnische Entsprechung im Geschäftsprozess komplexer. Dies lässt sich nur noch mit einer integrativen Software managen. Professionelle Tools haben hierfür eine ERP Anbindung und halten während des gesamten Workflow die Daten solide.
Ein weiterer nicht zu unterschätzender Punkt ist: Der Hersteller erhält Informationen über „seine Kunden“, über „seinen Markt“. Was wird besonders nachgefragt, was ist unpopulär, was sind die Trends von morgen? Denn auch wenn letztlich nicht gekauft wird, so lassen sich dennoch diese Daten nutzen, welche am Point of Sale ins System eingespeist worden sind.

Unerlässlich im B2B Bereich

Doch die Notwendigkeit eines solchen Tools zeigt sich erst im B2B Bereich: Aufträge in der Investitionsgüterindustrie, vor allem im Maschinenbau, laufen in ganz anderen Größenordnungen ab als im Bereich der Konsumgüter. Inkonsistente Daten, unrichtige Kalkulationen oder falsch übermittelte Daten zwischen Vertrieb und Fertigung können hier das Budget für den Hersteller enorm belasten. Verständlich daher, dass manche Anbieter solcher Konfigurationstools ihr Augenmerk auch darauf legen, dass das Tool für die Mitarbeiter aus Marketing und Vertrieb einfach und fehlerfrei zu bedienen ist, wie zum Beispiel der VPC. Was die technischen Spezifikationen angeht, so erfolgt die Programmierung meist in Java oder C++; bei den Tools selbst sollte darauf geachtet werden, welche Datenbanken unterstützt werden (Oracle; Sybase, SQL , IBM) und welche Betriebssysteme. Manche arbeiten übergreifend, mache nur unter Windows.

Vor der Einführung: Beratung empfehlenswert

Die Einführung einer Konfigurator Software für ein Unternehmen ist daher keine einfache Angelegenheit. Es müssen zunächst der Markt der Anbieter evaluiert und die eigenen Anforderungen definiert werden, bevor die eigentliche Einführung angegangen werden kann. Gerade was die Wahl des Anbieters angeht, so empfehlen sich hier spezialisierte Unternehmensberater; aber auch das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) bietet sich hier als neutraler Partner bei der Auswahl und Einführung an.

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