Musiksoftware für den professionellen und semi-professionellen Bereich

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Die Zeiten in denen ein überproportional teures Musikstudio Plicht war, um auch wirklich gute Musik produzieren zu können, sind längst passé. Inzwischen gibt es diverse Angebote an Musiksoftware, die lediglich eine entsprechende Soundkarte und einen leistungsfähigen Computer benötigen, damit auch schon angefangen werden kann semi-professionelle und auch professionelle Musik produzieren zu können. Die meisten Programme, die sich mit der Bearbeitung und dem Arrangieren von Tönen, Beats und Instrumenten auseinandersetzen gibt es in verschiedenen Versionen, sowohl für schmalere Geldbeutel, als auch für jene die höchsten Ansprüchen gerecht werden möchten.

Ableton Live – Musik machen 3.0

In aller Mund ist derzeit wohl das Programm „Live“ in der 9. Version von dem Berliner Hersteller Ableton. Diese ist nicht nur deshalb beliebt, weil Liveacting-Koryphäe Paul Kalkbrenner es für seine Auftritte nutzt, sondern auch, weil es praktisch die Simulation einer eigenen Band in all seinen Facetten ist. Live 9 von Ableton bietet eine Vielzahl an Samples, Packs und Plug-Ins, die schnell und einfach über ein übersichtliches Menü zu finden sind. Aktuell ist mit dem Update zur Version 9.1 auch endlich Dual-Monitoring, sowie ein schnelles Exportieren von eigenen Audio-Kreationen möglich. Ableton Live in der aktuellen Version ist in drei Versionen erhältlich. Die Low-Price-Variante mit dem Namen Intro kostet gerade mal 95,- € verzichtet aber auf eine Vielzahl von simulierten Instrumenten, gegenüber den beiden kostspieligeren Versionen. Die Standard Version repräsentiert mit 389,- € das Mittelpreissegment und bietet mit 11 Gigabyte 6-mal mehr an Sounds und Effekten. Die Krone gehört aber der 639,- € schweren Suite Version, mit seinen prallen 50 Gigabyte an Sound- und Effektdatenbanken. Hinzu kommen 9 simulierte Instrumente, die dann live auf der Bühne oder auch im Studio zum Einsatz kommen können.

Steinberg Cubase – Kinderleichtes Recording höchstprofessionell

Sicherlich vielen Musikern ein Begriff ist Cubase von Steinberg. Aktuell in der 7. Version erhältlich stellt es eine komplette DAW Software dar, deren Grenzen im Recording-Bereich nur noch die Hardware liefert, mit der sie betrieben wird. Im Vergleich zu Ableton Live gibt es vor allem konzeptionelle Unterschiede zu bemerken. Cubase hat gegenüber Live den großen Vorteil, dass es noch in der Tradition konventioneller Sequenzer funktioniert und deswegen gerade erfahreneren Benutzern aus dem Recording-Bereich deutlich leichter von der Hand gehen sollte. Der Sessionmodus bei Live ist zwar ungemein praktisch für einen gepflegten Jam, jedoch fordert er selbst geübten Kennern einiges an Eingewöhnungszeit ab. Abgekürzt lässt sich vielleicht sagen, dass Cubase weniger gut zum Liveacting geeignet ist, dafür aber eine hervorragende Musiksoftware für klassisches Aufnehmen, Arrangieren und abmischen ist. Cubase von Steinberg gibt es in zwei Varianten und mehreren Update-Packs. Die Version Cubase Artist 7 kostet 277,- € und stellt eine leicht abgespeckte Version der 539,- € teuren, die in den Funktionen noch einen Tick weiter geht, dar.

Propellerhead Reason – Beats machen leicht gemacht

Die Musiksoftware Reason geht einen etwas anderen Weg. Es möchte ein virtuelles Studiorack mit integriertem Sequenzer und Mixer simulieren. Das grafische Interface macht es Musikern und Kennern musikalischer Technik einfacher sich auch virtuell zurechtzufinden. Musikalische Neulinge ohne ein bereits angeeignetes technisches Know-How werden es hingegen mit Reason schwer haben einen Einsteig zu finden. Auch Propellerhead Reason ist aktuell in der 7. Version erhältlich und ist mit 369,- im mittleren Preissegment anzusiedeln. Wer also bereits analog Erfahrung mit Studio- und Musikequipment gesammelt hat, ist hiermit wohl am besten beraten.

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Ein Gedanke zu „Musiksoftware für den professionellen und semi-professionellen Bereich“

  1. Interessanter Beitrag.
    Ich selber bin Fan der Ableton Software und kann diese nur empfelen. Anfangs ist es sicher ziemlich kompliziert, ( gerade als Anfänger ) damit zurecht zu kommen, aber ich denke als ´´ Newbie´´ hat man es mit jeder guten Musiksoftware schwer einen Anfang zu finden.
    Alles in allem ist Ableton mitunter das beste was man bekommen kann um eigene Musik zu produzuzieren.

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