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Datenrettung – wichtig für Privat und Gewerbe

Lange vorbei die Zeiten, in denen alles noch per Schreibmaschine auf Papier gebracht und Fotos entwickelt und nicht ausgedruckt wurden. So schnell die Entwicklung auch voranschreitet, einen kleinen Haken gibt es da. Auch Festplatten sind nicht für die Ewigkeit geschaffen und können ihren Dienst quittieren, meist zum ungünstigsten aller Zeitpunkte. Im privaten Bereich können wichtige Dokumente, E-Mails, die durch POP3 auf dem PC gespeichert wurden oder die Erinnerungsfotos von Oma´s Geburtstag sehr schnell und ungewollt abhanden kommen. Aus unternehmerischer Sicht sind solche Verluste eine kleine Tragödie, wenn wichtige und sensible Daten verlorengehen. Ist es für eine Sicherung bereits zu spät, kann im besten Fall noch eine Software oder ein Verfahren der Datenrettung helfen. Datenrettung – wichtig für Privat und Gewerbe weiterlesen

Wie lege ich Windows versteckte Ordner an?

Manche Daten auf dem eigenen Computer sind nicht für jedermann bestimmt. Wenn man nicht nur selbst Zugriff auf Windows hat, möchte man unter Umständen bestimmte Daten privat halten. Andere Benutzer sollen nicht nur keinen Zugriff auf diese haben, sondern diese am besten gar nicht erst sehen. Welche Möglichkeiten gibt es, Ordner so zu verstecken, dass sie wirklich unerkannt bleiben?
Die Möglichkeit des Versteckens von Ordnern und Dateien ist bereits in Windows enthalten: Ein Rechtsklick auf den Ordner oder die Datei, die man verstecken möchte, „Eigenschaften“ auswählen und einen Haken bei „Versteckt“ setzen. Wirklich effektiv ist dies aber nicht. In den Ordneroptionen von Windows kann man einstellen, dass auch versteckte Ordner und Dateien angezeigt werden sollen. Wie kann man Daten so verstecken, dass sie wirklich unauffindbar für fremde Augen sind?
Zu diesem Zweck gibt es Extra-Programme, die einen wirksamen Schutz für die eigenen Daten bieten. Das Programm „WinMend FolderHidden“ zum Beispiel integriert sich nach der Installation in das Kontextmenü. Nach der Installation muss man ein Passwort festlegen, dass man ab sofort beim Start des Programms eingeben muss. Wenn man nun einen Ordner oder eine Datei im Explorer auswählt, klickt man einfach mit der rechten Maustaste auf das Symbol und wählt im Kontextmenü „Verstecken“ aus. Die Daten sind somit nicht mehr auffindbar, weder im Explorer noch über die Suche. Auch wenn man in den Ordneroptionen sich auch versteckte Dateien und Ordner anzeigen lässt, bleiben sie unsichtbar. Um die Daten wieder anzeigen zu lassen, startet man einfach „WinMend FolderHidden“, gibt das vorher festgelegte Passwort ein und schon kann man alle Ordner und Dateien sehen, die man versteckt hat. Diese Methode ist viel sicherer als die windowseigene Funktion und eignet sich daher auch besser.
Wichtig: Das Passwort, das man nach der Installation eingibt, sollte nicht zu einfach zu erraten sein. Die Verwendung von Zahlen und Sonderzeichen sowie abwechselnde Groß- und Kleinschreibung werden empfohlen, um das Passwort wirklich sicher zu machen

Unlocker (32 Bit) – nie wieder „unlöschbare“ Dateien

Täglich speichern Computer-User große Mengen an verschiedenen Dateien auf ihren Rechnern. Früher oder später kommt jeder, der einen Computer sein eigen nennt, in den Genuss, „Frühjahrsputz“ auf der Festplatte machen zu müssen. Das klingt einfach? Ist es allzu oft jedoch leider nicht.

Oft wird das Löschen bestimmter Dateien von Windows nicht zugelassen, da diese Dateien und Programme noch verwendet werden oder zugriffsgeschützt sind. Der Unlocker kann hier schnell Abhilfe schaffen. Bei dem Programm handelt es sich um Freeware, die selbst nur knapp über 280 KB groß ist. Das schlank gehaltene Programm läuft auf den Betriebssystemen Windows 2000 bis Windows 7 und ist bei vielen verschiedenen Anbietern im Internet zum kostenlosen Download verfügbar. Das Programm selbst ist schnell und einfach installiert. Allerdings sollte man in den Installationsoptionen darauf achten, das Einrichten von Ebay-Shortcuts zu deaktivieren, wenn man diese nicht haben möchte. Die Programmbeschreibung auf der Homepage des Entwicklers wirkt simpel und eingängig. Der einzige Zweck der Software besteht tatsächlich darin, scheinbar Unlöschbares von der Festplatte zu entfernen.

Der Praxistest:
Der Unlocker ist aufgrund seiner kleinen Größe schnell heruntergeladen und installiert. Beim ersten Öffnen zeigt sich, dass die Software keine Schönheit ist, sondern sehr zweckmäßig gehalten. Ein Drop-down-Menü ermöglicht es, zwischen verschiedenen Optionen wie zum Beispiel „Löschen“ und „Unlock“ zu wählen, nachdem man den zu löschenden Zielordner angegeben hat. Egal, für welche dieser Optionen man sich entscheidet, das Programm tut, was es tun soll. Es löscht die Dateien, die man ausgewählt hat.

Das Fazit fällt eindeutig aus. Wenn man ein Programm benötigt, das ohne viel Aufwand Dateien löscht, die Windows sonst nicht löschen möchte, ist der Unlocker die richtige Wahl. Bei der Installation gibt es auch die Möglichkeit, den Auto-Updater zu aktivieren. Da es sich bei der beschriebenen Version um Version 1.9.1 handelt, würde ich das Aktivieren des Updaters in Hinblick auf Verbesserungen und Aktualisierungen klar empfehlen.