Mac und Viren – worauf man achten sollte

Seit Jahr und Tag ist in Computer-affinen bekannt, dass die Virengefahr für den Mac deutlich geringer ist, als bei der Windows Konkurrenz. Apple behauptet sogar, ein Antivirenprogramm überflüssig ist, da die Sicherheit des Betriebssystems mittlerweile hoch genug ist, um weiteren Schutz unnötig zu machen. Doch die Mac-Nutzer sollten in Erinnerung behalten, dass auch für ihre Rechner ein ernstzunehmendes Gefahrenpotenzial besteht. Es ist daher auch hier dringend notwendig einen aktiven Virenschutz zu installieren. Im folgenden wird dargestellt, wie sie sich am besten schützen.

Das Gefahrenpotenzial sich mit Computer-Viren zu infizieren ist bei einem Mac genauso vorhanden wie bei einem Windows Computer. Zwar gibt es für das Mac Betriebssystem deutlich weniger Viren, doch wer regelmäßig Daten austauscht läuft dennoch Gefahr einen Virus einzufangen. Wer sich fragt, warum es so viel weniger Viren für Mac gibt, findet die Antwort auf diese Frage bei der Betrachtung der Marktanteile. Windows dominiert nach wie vor den Computermarkt, daher kann sich ein Virus der das Windows Betriebssystem angreift deutlich schneller verbreiten. Die Arbeit die der Hacker in die Programmierung steckt entfaltet also bei Windows schlicht eine höhere Wirkung als bei Mac, das macht das programmieren von Viren für Mac unattraktiver – sehr zur Freude der Mac-Nutzer.

Hinzu kommt, dass in den meisten Banken, Versicherungen und Großunternehmen nach wie vor Windows als Betriebssystem genutzt wird. Mac hingegen wird eher in der Kreativszene beruflich genutzt. Kriminelle Hacker können mit Viren für das Windows Betriebssystem also deutlich systemkritischere Computer angreifen. Zudem bieten die Daten von Großbetrieben, Banken, et cetera, eine deutlich reizvollere Beute, als zum Beispiel die Skizzen eines Designstudios in Kreuzberg, Berlin. Daher hat sich die Virenszene für diesen Bereich hin optimiert.

Daher ist es auch nicht unbedingt nötig, einen aktiven Virenschutz auf einem Mac zu installieren. Wenn sie jedoch häufig Daten austauschen (z.B. im universitären Kontext, oder bei der Arbeit in einer großen Firma), lohnt es sich ein Virensystem zu installieren. Besonders gefährdet ist ihr Mac-System, wenn sie regelmäßig Daten zwischen Windows und Mac austauschen.

Zum einen wird so der Mac vor eventuellen Infektionen geschützt und es können ohne weitere Sorgen Daten austauschen; zum anderen wird verhindert, dass der Mac Viren, die für Windows programmiert wurden, von einem Windows Nutzer zum nächsten weitergeben kann. Der Mac würde dann zwar keinen Schaden beziehen, aber die Windows-Nutzer im Umfeld des Mac wären bald infiziert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sie früher oder später einen Windows-Virus auf ihrem Mac tragen ist sehr hoch. Daher lohnt sich die Anschaffung eines aktiven Virenscanners schon alleine deshalb, um nicht zur Verbreitung von Windows Viren beizutragen, auch wenn diese für den Mac keine Auswirkungen haben würden.

Hinzu kommt, dass es sehr einfach ist ein kostenloses Virenschutzprogramm auf ihrem Mac zu installieren. Es stehen hierzu eine Reihe verschiedener Freeware Produkte im Macstore zum Download bereit. Die beiden beliebtesten und bekanntesten frei erhältlichen Virenprogramme sind ClamxAV und Virus Barrier. Beide Programme erkennen sowohl Mac-Viren, als auch Windows-Viren und verhindert so, dass sie ungewollt Viren an Ihre Kollegen und Freunde weiterreichen. Daher empfiehlt es sich unbedingt eines dieser Programme auf ihrem Mac laufen zu lassen.

Freeware vs. Shareware – wo ist der Unterschied?

Wer im Internet nach einer Software-Lösung für ein Problem sucht bekommt eine Vielzahl von Programmen zur Auswahl, die zum kostenlosen Download angeboten werden. Hierbei gibt es allerdings verschiedene Lizenz-Typen, die mit eventuellen Einschränkungen verbunden sind. Worauf hierbei zu achten ist wird im folgenden Ratgeber kurz beschrieben und erläutert.

Freeware – Uneingeschränkt nutzbare kostenlose Programme

Auf der einen Seite gibt es sogenannte Freeware, die ohne Einschränkungen kostenlos nutzbar ist. Trotzdem gibt es auch bei dieser Art von Software verschiedene Lizenzen, die es einem unter Umständen verbieten kann die Software an sich zu verändern. Um genau zu erfahren, welche Rechte dem Anwender eingeräumt wurden sollte der Endbenutzer Lizenzvertrag genau gelesen werden, um das Urheberrecht des Autors nicht zu verletzen.

Freeware ist weit verbreitet und oft schon von Anfang an auf einem PC installiert und dank des Internet erfreut sich kostenlose Software immer größerer Beliebtheit, weil es nahezu zu jedem Programm ein Freeware-Pendant gibt. Unter dem Oberbegriff Freeware lassen sich also alle Programme zusammenfassen, deren Lizenzen dem Benutzer die kostenfreie Nutzung ohne Einschränkungen auf zeitlicher und funktionaler Ebene einräumen. Ein Problem mit Freeware kann eventuell sein, dass es keinen oder wenig Support vom Programmierer selbst gibt, falls ein Programm nicht korrekt funktioniert, weil es keine Support-Hotline o.ä. wie bei kommerziellen Produkten gibt. Außerdem kann Freeware unter Umständen Werbebanner enthalten, die der Finanzierung des Projekts dienen sollen – auch das ist bei zu kaufender Software nicht der Fall.

Shareware – Programme zum kostenlosen Ausprobieren

Auch Shareware ist auf den ersten Blick kostenlos, weil für den Download und die Installation nichts bezahlt werden muss. Oft ist diese Software am Anfang ähnlich wie Freeware ohne Einschränkungen nutzbar, was allerdings meistens zeitlich auf eine bestimmte Anzahl von Tagen (oder eine bestimmte Anzahl von Programmstarts) begrenzt ist. Eine andere Variante der Shareware stellt von Anfang an nur einen begrenzten Funktionsumfang zur Verfügung. Beides stellt früher oder später eine Einschränkung des Benutzers dar und soll den Anwender dazu anregen eine Lizenz für die ausprobierte Software zu erwerben. Darin liegt auch der Hauptunterschied – Shareware ist Software zum Ausprobieren mit einem kommerziellen Hintergedanken, es geht also darum neue Kunden zu gewinnen, indem Einblicke in die Software gewährt werden.

Da Shareware kommerziell vertriebene Software ist, ist es untersagt das Programm zu verändern und in abgeänderter Form zum Download anzubieten.

Freeware und Shareware – Gemeinsamkeiten

Bei allen Unterschieden, die zwischen Freeware und Shareware bestehen gibt es auch einige Gemeinsamkeiten. Hinter beiden Formen der Softwareverbreitung stehen Entwickler, die ihr Programm einem größeren Publikum zur Verfügung stellen wollen und deswegen erlauben die Software kostenlos zum Download anzubieten. Außerdem ist es erlaubt die Programme zu kopieren und zum Beispiel direkt an Freunde weiterzugeben. Bei Shareware kann es hierbei jedoch Ausnahmen geben, sodass die Erlaubnis des Autors erforderlich sein kann, wenn man ein Shareware-Programm zum Download anbieten möchte. Dadurch, dass sowohl Shareware als auch Freeware oft von erfahrenen Programmieren geschrieben werden ist die Qualität der Software durchaus vergleichbar.

Im Endeffekt lässt sich festhalten, dass beide Distributionsmethoden ihre Vor- und Nachteile haben und dass man kostenfreie Software auf keinen Fall unterschätzen sollte.

Wie lege ich Windows versteckte Ordner an?

Manche Daten auf dem eigenen Computer sind nicht für jedermann bestimmt. Wenn man nicht nur selbst Zugriff auf Windows hat, möchte man unter Umständen bestimmte Daten privat halten. Andere Benutzer sollen nicht nur keinen Zugriff auf diese haben, sondern diese am besten gar nicht erst sehen. Welche Möglichkeiten gibt es, Ordner so zu verstecken, dass sie wirklich unerkannt bleiben?
Die Möglichkeit des Versteckens von Ordnern und Dateien ist bereits in Windows enthalten: Ein Rechtsklick auf den Ordner oder die Datei, die man verstecken möchte, „Eigenschaften“ auswählen und einen Haken bei „Versteckt“ setzen. Wirklich effektiv ist dies aber nicht. In den Ordneroptionen von Windows kann man einstellen, dass auch versteckte Ordner und Dateien angezeigt werden sollen. Wie kann man Daten so verstecken, dass sie wirklich unauffindbar für fremde Augen sind?
Zu diesem Zweck gibt es Extra-Programme, die einen wirksamen Schutz für die eigenen Daten bieten. Das Programm „WinMend FolderHidden“ zum Beispiel integriert sich nach der Installation in das Kontextmenü. Nach der Installation muss man ein Passwort festlegen, dass man ab sofort beim Start des Programms eingeben muss. Wenn man nun einen Ordner oder eine Datei im Explorer auswählt, klickt man einfach mit der rechten Maustaste auf das Symbol und wählt im Kontextmenü „Verstecken“ aus. Die Daten sind somit nicht mehr auffindbar, weder im Explorer noch über die Suche. Auch wenn man in den Ordneroptionen sich auch versteckte Dateien und Ordner anzeigen lässt, bleiben sie unsichtbar. Um die Daten wieder anzeigen zu lassen, startet man einfach „WinMend FolderHidden“, gibt das vorher festgelegte Passwort ein und schon kann man alle Ordner und Dateien sehen, die man versteckt hat. Diese Methode ist viel sicherer als die windowseigene Funktion und eignet sich daher auch besser.
Wichtig: Das Passwort, das man nach der Installation eingibt, sollte nicht zu einfach zu erraten sein. Die Verwendung von Zahlen und Sonderzeichen sowie abwechselnde Groß- und Kleinschreibung werden empfohlen, um das Passwort wirklich sicher zu machen

Video Cutter Programme – auch kostenlos!

Die Anzahl an kostenlosen Programmen zur Be- und Verarbeitung von Videos ist groß, nur wie herausfinden welches Programm für einen speziell geeignet ist, oder welche sogar gar nichts taugen?
Außerdem muss darauf geachtet werden das man sich nicht nur eine Demo Version zulegt und dann nach 30 Tagen Testlaufzeit für viel Geld auf die Vollversion upgraden muss. Programme die meist auf dem Computer vorinstalliert sind taugen nicht viel und die Hersteller machen es sich bei Gratis Software oft leicht, indem sie eine abgespeckte Variante ihrer kostenpflichtigen Software anbieten.
Nur bietet der Markt wirklich kostenfreie Alternativen zu teuren Markenprodukten?
Ideal sind dafür sogenannte Open-Source Programme, welche meist als Vollversion angeboten und zum freien Vertrieb bereitgestellt werden. Ein Paradebeispiel hierfür ist „Lightworks“, ein ursprünglich kostenpflichtiges Programm, welches nun als Open-Source angeboten wird und gratis über einschlägige Downloadportale erworben werden kann. Lightworks besticht durch seinen Umfang und die jahrelange Erfahrung und Weiterentwicklung die hinter dem Programm steckt. Mittlerweile in der 11 Generation, als Lightworks 11 angeboten, wurden schon viele namenhafte Hollywood Blockbuster mit Lightworks bearbeitet. Für einen kleinen Jahresbeitrag kann eine sogenannte „Pro-Version“ erstanden werden, also ein Upgrade zur eigentlichen Vollversion, dies bietet einen noch umfangreichere Bandbreite an Codes und zu unterstützende Videoformate. Lightworks ist außerdem sowohl für Windows, als auch in nächster Zeit für Linux und Mac vorhanden. Es gibt also kaum etwas was man mit diesem Programm nicht kann.

Als Alternative hierzu bietet sich jedoch das Programm „Cuttermaran“ an. Eine etwas einfacher gehaltene Software, die für den simplen Gebrauch konzipiert wurde. Das Entfernen von Werbepausen und Ähnlichem ist hiermit kein Problem, allerdings sucht man Effekttools vergeblich. Sollte man aber nur seine Urlaubsvideos von störenden und langatmigen Pausen befreien wollen, so ist Cuttermaran eindeutig die einfachere Variante und demnach völlig ausreichend.
Als dritte Möglichkeit, nicht so renommiert wie Lightworks, aber immer noch anspruchsvoller als Cuttermaran, bietet sich „VirtualDub“ an. Diese Freeware ist neben dem bearbeiten von Videos auch imstande solche aufzunehmen, entweder via interner TV-Karte oder extern angeschlossener Kamera. VirtualDub ist leicht zu handhaben und lässt sich durch externe Filter kinderleicht erweitern. Weiterhin können alle installierten Audio – und Video -Codecs von Windows genutzt werden.
Alles in allem gibt es sicherlich noch viel mehr kostenlose Tools und Gratisprogramme, die sicherlich auch all und für sich ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen. Aber oftmals reicht ein kurzer Überblick und die Darlegung verschiedener Möglichkeiten, damit man sich bewusst wird für welches Tätigkeitsfeld man seine Programme aussucht. Ob einfaches Urlaubsvideo, oder komplexer Kurzfilm als Hobbyregisseur, für jede Situation dürfte sich die richtige Software finden und da glücklicherweise die meisten als Open-Source oder zumindest als Freeware angeboten werden, kann man ohne schlechtes Gewissen alle durchprobieren. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Nutzung sind nur der Mut zur Lücke und etwas Geduld, der Erfolg mit den einzelnen Programmen stellt sich dann von ganz allein ein und im äußersten Notfall steckt hinter solchen Angeboten meist eine Community welche man um Rat fragen kann.

Im Chrome inkognito surfen – so geht´s!

Die persönlichen Daten sind eine begehrte Ressource für die Anbieter von Onlinewerbung und das eigene Surfverhalten im Netz verrät viel über die privaten Vorlieben. Aus den von Ihnen besuchten Webseiten, die von Google Chrome standardmäßig gespeichert werden, lassen sich sensible Informationen ableiten. Auch wenn Ihr Computer von mehreren Personen genutzt wird, ist es ratsam, die eigene Privatsphäre zu schützen.

Wie andere Webbrowser bietet Google Chrome deshalb einen Inkognito-Modus an, der es einem erlauben soll, anonym im Internet zu surfen. Der Inkognito-Modus bietet Ihnen mehrere Vorteile:

– Nach dem Schließen des Browsers im Inkognito-Modus werden alle neuen Cookies gelöscht, also alle von Webseiten auf in Ihrem Browser zurückgelassenen Information entfernt, die ansonsten zu Ihrer wiederholten Identifizierung dienen.

– Geöffnete Webseiten und heruntergeladene Dateien werden nicht im Verlauf des Browsers gespeichert und können deshalb später auch nicht nachvollzogen werden.

– Gleichzeitig werden Änderungen der Einstellung bei Chrome oder neu hinzugefügte Lesezeichen trotzdem weiter gespeichert.

Einschalten des Inkognito-Modus

1. Um den Inkognito-Modus zu aktivieren, klicken Sie im geöffneten Chrome Browserfenster auf Einstellungen(Schraubeschlüssel-Symbol rechts oben).
2. Nun wählen Sie die Option „Neues Inkognito-Fenster“ aus.
3. Die Aktivierung des anonymen Surfens wird Ihnen durch einen kleinen Mann mit Sonnenbrille und Hut(nicht ungleich einem Agenten) im linken Bereich des Browsers bestätigt. Der Inkognito-Modus ist nun sofort aktiviert und Sie surfen damit anonym(aber nur für Ihren Browser, siehe unten)

Alternativ können Sie während Ihrer normalen Sitzung in Chrome auch die Tastenkombination für den Inkognito-Modus verwenden. Diese lautet Strg+Umschalttaste+N für Windows-Rechner und ?-Umschalttaste-N für Macs.

Neben dem speziellen Inkognito-Modus gibt es auch den Gast-Modus. Dieser kann genutzt werden, falls mehrere Personen Zugriff auf den Computer haben, aber nicht alle das Google-Konto nutzen sollen. Ebenso wie der Inkognito-Modus löscht der Browser nach dem Schließen alle besuchten Seiten.

Einschalten des Gast-Modus

1. Um den Gast-Modus zu nutzen, benötigen Sie zuerst ein Konto bei Google, unter dem Sie sich einloggen.
2. Wählen Sie nun wiederum den Button Einstellungen(Schraubenschlüssel-Symbol rechts) aus und klicken Sie hier auf den Menüpunkt „Neuen Nutzer hinzufügen“/“Andere Nutzer verwalten“ im Menü „Nutzer“.
3. Anschließend setzen Sie ein Haken bei der Option „Gastmodus aktivieren“. Nun ist der Browser auch für andere Anwender nutzbar, ohne dass diese das bestehende Konto verwenden oder permanente Spuren im Browser hinterlassen.

Bitte beachten Sie, dass der Inkognito-Modus nur die Datenspeicherung Ihres Webbrowsers deaktiviert. Es ist jedoch möglich und sogar wahrscheinlich, dass besuchte Webseiten Ihre Daten dennoch speichern. Auch Ihr Internetprovider kann die von Ihnen besuchten Seiten nachvollziehen. Falls Sie mit einem Google-Konto angemeldet sind, speichert Google all Ihre Suchanfragen trotzdem. Um diese Funktion zu umgehen, pausieren Sie bitte das Webprotokoll.

Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten:
A.) Entweder Sie melden sich von Ihrem Google-Account ab. Klicken Sie hierzu einfach oben im Browserfenster auf Ihren Namen oder Ihre E-Mail-Adresse. Hier öffnet sich ein Menü, in dem Sie „Abmelden“ auswählen.
B.) Oder Sie Pausieren das Webprotokoll direkt. Geben Sie hierzu google.com/history in das url- Suchfenster ein. Wenn Sie im nun aufgerufenen Fenster auf „Pausieren“ klicken, stellt Google die Protokollierung Ihrer Sucheingaben ein, bis Sie wieder auf „Fortsetzen“ klicken.

Mehrere Betriebssysteme installieren – Nutzen Sie ihren Computer optimal

Gleichzeitig zwei Betriebssysteme auf einem Computer zu installieren ist auch für Laien nicht schwer. Heute werden unterschiedliche Betriebssysteme eher in sogenannten virtuellen Maschinen installiert. Diese virtuellen Maschinen bestehen nicht aus Hardware, wie ihr Computer zuhause, sondern ausschließlich aus Software. Von einem Computer können mehrere virtuelle Maschinen betrieben werden. Es kann jedoch auch sinnvoll sein, mehrere Betriebssysteme vollständig auf seinem Computer zu installieren. Dies bringt dann Vorteile, wenn man die gesamte Kapazität seines Computers in einem Betriebssystem nutzen will. Das gilt vor allem für die vorhandene Hardware, welche in virtuelle Maschinen durch fehlende Treiber und Installation meist nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Dies gilt oft für Grafikkarten, Eingabegeräte und externe Geräte wie Drucker oder Scanner, da diese meist spezielle Treiber benötigen.

Die Installation mehrere Betriebssysteme auf einem Computer:

Wer optimal seine Hardware in verschiedenen Betriebssystemen nutzen will, kommt um die Installation mehrere Betriebssysteme nicht herum. Dabei gilt zunächst, dass die Installation prinzipiell auf jedem PC möglich ist. Voraussetzung ist, dass die Systeme dabei entweder auf zwei Partitionen der Festplatte installiert werden oder auf zwei separaten Festplatten. Die Partitionen können zu jedem Zeitpunkt erstellt werden, zur Vereinfachung ist es jedoch sinnvoll, die Partitionen bereits vor der Installation des zweiten Betriebssystems vorzunehmen, beispielsweise bereits bei der Installation des Ersten. Für späteres Partitionieren empfiehlt es sich ein dafür vorgesehenes Programm zu verwenden, da diese ein sicheres Vorgehen garantieren und so Datenverlust verhindern. Auch unter Windows lassen sich Partitionierungen erstellen. Gehen Sie hierzu auf Schaltflächen „Start“ -> „Systemsteuerung“ -> „Verwaltung“ -> „Computerverwaltung“ -> „Datenträgerverwaltung“. In diesem Menü können Sie ihre Festplatten verwalten, sie erweitern, verkleinern und partitionieren. Haben Sie eine Partition erfolgreich angelegt, so legen Sie den Installationsdatenträger des zu installierenden Betriebssystems ein und starten Sie ihren Computer neu. Beim Booten wählen Sie die CD/DVD aus und wählen während der Installation, im entsprechenden Dialogfeld die erstellte Partition als Zieldatenträger aus. Bei Windows und Linux wird automatisch ein Bootmanager erstellt, der das Auswählen des erwünschten Betriebssystems bei jedem Start des Computers ermöglicht.

Die Installation mehrerer Betriebssysteme durch eine virtuelle Maschine:

Wer an das zweite Betriebssystem keine hohen Anforderungen bezüglich Performance oder Hardwarenutzung stellt, kann das auf einer virtuellen Maschine installieren. Dies geschieht über spezielle Software. Diese simuliert einen eigenen Computer und so ist das Betriebssystem abgeschottet. In diesem virtuellen Computer können Sie Anwendungen wie auf einem fest installierten Betriebssystem ausführen, mit Ausnahme der hardwarespezifischen Anwendungen. Auch der Austausch zwischen beiden Systemen ist möglich. Über das Netzwerk oder das Internet können auch spezielle Geräte, wie durch fehlende Treiber eingeschränkte Drucker, verwendet werden. So ist eine virtuelle Maschine durchaus für einfache Anwendungen geeignet und kann für fast alle Betriebssysteme verwendet werden.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, wer sehr hohe Ansprüche an beide Betriebssysteme stellt, kommt und eine komplette Installation beider nicht herum. Nur so lässt sich die Hardware optimal nutzen. Wer jedoch ein System zum Beispiel nur für einen bestimmten Bereich benötigt, welcher keine hohen Anforderungen an die Hardware stellt, ist mit einer virtuellen Maschine besser bedient, da diese einen zweiten Computer simuliert und eine aufwendige Installation erspart.

Facebook, Twitter & Co als Rankingfaktor – Socialyser als Messtool

Wer heute seine Website für Google und Co. optimieren will, kommt nicht mehr an sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ und Twitter vorbei. SEO besteht heute aus mehr als nur Linkbuilding und anderen Disziplinen. Stattdessen zählt auch, wie oft Seiten auf Facebook geteilt, geliked und kommentiert wurden sowie die Anzahl der Tweets. Das sagt uns zumindest eine Messung der SEO-Experten von Searchmetrics. Und mit großer Sicherheit wird auch das Google-eigene Social Network Google+ ein wichtiger Faktor beim Ranking sein.

Schon vor einiger Zeit bin ich auf einen aus Deutschland stammenden Dienst zur Analyse von Backlinks, Backlinktest.com, gestoßen. Die selben Entwickler haben nun auch ein Online-Tool zur Analyse von sozialen Faktoren auf die Beine gestellt: Socialyser.de.

Domain(s) analysieren

Das Online-Tool ist recht einfach gestaltet worden. Auf der Startseite kann eine einzelne Domain entweder alleine oder mit ihren Unterseiten analysiert werden. Ohne Registrierung kann die Domain, die gewünschte Option (Startseite oder gesamte Domain analysieren) und das Captcha eingegeben werden und los geht’s. Mit einem Klick auf das Plus können bis zu zehn weitere Websites hinzugefügt werden. So können verschiedene eigene Projekte oder auch konkurrierende Websites analysiert und direkt verglichen werden.

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Google+, Facebook und Twitter

Das deutsche Tool wertet die Google+ Stimmen, die Facebook Shares, Likes und Kommentare sowie die Tweets zu einer Seite aus. Daran kann (recht einfach) abgelesen werden, welche Unterseiten (bzw. in Blogs Artikel) beliebt und im Umkehrschluss nicht so beliebt sind.

Kostenlos analysiert das Online-Tool dabei bis zu 1.000 Unterseiten! Das ist – insbesondere für ein kostenloses Tool, das keine Registrierung erfordert – wirklich nicht wenig. Die Daten können nach der Analyse übrigens auch als .csv oder .pdf-Datei heruntergeladen werden.

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Fazit

Kostenlos, deutsch, umfangreiche Unterseitenanalyse, keine Anmeldung erforderlich – Socialyser.de ist sicherlich kein schlechtes Tool. Weil soziale Netzwerke immer wichtiger für das Ranking werden, sollte jeder Webmaster oder SEO regelmäßig analysieren, wo es hakt. Socialyser ist genau dafür geeignet. Wenngleich die Auswertung sicherlich noch umfangreicher – beispielsweise mit Grafiken – und schneller sein könnte.