Emsisoft: Neue Version des Virenscanners online

Ab Sofort gibt das österreichische Security-Unternehmen Emsisoft die neue Version von Anti-Malware 6.5 heraus. Das Antivirenprogramm wurde vollkommen überarbeitet und prüft rund um die Uhr die Server des Herstellers nach neuen Updates. Außerdem integriert sich das Anti-Viren-Programm in Outlook und überwacht somit ein- und ausgehende E-Mails. Zusätzlich gibt es nun einen Spielemodus.

Anti-Malware 6.5 ist die konsequente Weiterentwicklung von Emsisoft an seinem Sicherheitsprodukt für Windowsrechner. Zusätzlich stellt der Hersteller eine Netzwerkfunktion in der Software bereit, wodurch eine Verhaltensanalyse in der Cloud möglich ist. Außerdem werden ein- und ausgehende E-Mails in Outlook (ab Version 2003) überwacht.

Nach Herstellerangaben ist die Software nun noch schneller startbereit als die Vorversion und kann sich damit selbst vor Schädlingen schützen, welche versuchen, ein Antivirenprogramm zu deaktivieren.

Der integrierte Spielermodus erkennt automatisch, wenn das Programm sich mit Warnmeldungen besser zurückhalten sollte, da es den Nutzer stören würde. Ob das Programm dabei mit einer Liste vertrauenswürdiger Dateien arbeitet oder das Nutzerverhalten interpretiert,ist allerdings nicht bekannt.

Ebenfalls mit zum Lieferumfang gehört der verbesserte Kommandozeilen-Scanner, welcher insbesondere für Administratoren interessant ist. Erhältlich ist Anti-Malware 6.5 in verschiedenen Versionen. Allerdings gibt es in der Freeware-Version den permanenten Wächter nicht, so das man sein System mindestens einmal am Tag überprüfen sollte. Pro Jahr kostet die Einsteigerversion ansonsten 40 Euro. Die Serveredition kostet bei Emsisoft rund 200 Euro.

Typo3 – Version 4.7 nun noch Barrierefreier

Vor kurzem wurde Typo3 in der Version 4.7 veröffentlicht und nun ist es vor allem eins: Barrierefreier. Doch das ganze hat  auch einen Haken, denn nun wird die Entwicklung der 4.X-Reihe eingestellt und die ganze Arbeit in die Version 6.0 gesteckt.

Die neue Version von Typo 3 setzt auf HTML 5 und hat damit – ohne zusätzliche Plugins – eine vollständige Medienunterstützung. Des Weiteren sind zusätzliche PHP-Bibliotheken an Board, welche Typo3 zur STARTTLS-Unterstützung verhelfen.

Dank nativer MySQL-Unterstützung gibt es nun auch ADOdb. Des Weiteren wurde von den Entwicklern die Erweiterung „indexed search“ überarbeitet. Die Suche kommt nun ohne JavaScript aus und hat ein neues Fluid-Template.

Zusätzlich wurden in Typo3 4.7 die Hürden für Barrierefreiheit gesenkt. Damit kann man das System nun einsetzen, wenn man eine behindertengerechte Website anbieten möchte. Und im Gegensatz zu bisher, müssen Administratoren diese Funktion auch nicht erst zusätzlich freischalten, sondern sie ist von Haus aus aktiviert. Damit dürfen nun – rechtlich gesehen – auch Behörden und Institute die Software einsetzen, da nun Screen-Reader mit der Software klar kommen und eine vollständige Tastatur-Navigation möglich ist.

Der integrierte Editor basiert auf htmlArea und wurde um zahlreiche neue Funktionen erweitert. So können nun HTML5-Tags und Sektionselemente verwendet werden. Außerdem sehen Entwickler nun sofort über das Kommandozeilenscript, ob ein Script erfolgreich abgearbeitet wurde. Damit können Entwickler Fehler noch schneller finden.

Das System Typo3 wurde – wie bisher auch – unter der GPL veröffentlicht und kann entweder als ZIP-Datei oder als Tar.gz-Archiv heruntergeladen werden.

Windows: Conficker-Wurm immer noch gefährlich

Schon seit Jahren treibt der Conficker-Wurm sein Unwesen. Schuld sind nach der Meinung von Experten oftmals die Unternehmen selbst, welche nur über lasche Sicherheitseinrichtungen verfügen. Dabei ist ein guter Schutz gar nicht mal so teuer.

Und obwohl der Wurm über drei Jahre alt ist, gibt es aktuell keinen anderen Wurm, welcher so einen finanziellen Schaden angerichtet hat. Seit 2009 hat sich die Zahl der Infektionen in Firmennetzen um 225 Prozent gesteigert. Dies teilte Tim Rains, Manager bei Microsoft, bei der Veröffentlichtung eines neuen Sicherheitsberichts mit.

Allein in den letzten drei Monaten des Jahres 2011 hat man den Wurm auf 1,7 Millionen Rechnern gefunden. Allerdings überwiegend auf Systemen mit nicht mehr aktuellen Sicherheitspatches und vorwiegend Windows XP.

Der Hauptgrund ist -wie seit Jahren üblich – zu schwache und gestohlene Passwörter. Allein durch ein sicheres Passwort könnte man die Infektionsrate um über 90 % senken. Neben „test“, „Admin“oder „admin123“ sind es zudem die leicht zu erratenden Geburtstage, welche Passwörter so gefährlich machen.

Ist der Wurm erst einmal im Netzwerk eingedrungen, fällt es ihm leicht, auch andere Rechner zu infizieren. Noch gefährlicher als der Conficker-Wurm sind nach Meinung von Microsoft allerdings zielgerichtete Angriffe gegen einzelne Computer, welche Sicherheitslücken ausnutzen (sogenannte Exploits). Neben Office werden vor allem E-Mailprogramme und Browser immer wieder mit schädlichem JavaScript-Code infiziert.

Microsoft untersuchte in letzter Zeit über 600 Millionen Rechner durch Bing und den E-Mail-Dienst Hotmail. Allein bei Hotmail wurden mehrere Milliarden E-Mails überprüft.

wxWidgets sucht Entwickler und Sponsoren

Die Entwickler von wxWidgets, einer modernen C++-Bibliothek, sind aktuell auf der Suche nach Entwicklern und Sponsoren. Hintergrund von wxWidgets ist, dass Entwickler damit auf Windows, OS X und Linuxsystem entwickeln können. Dazu kommen noch zahlreiche mobile Systeme.

Mit Hilfe von wxWidgets sehen erstellte Programme immer so aus, dass das Design des erstellten Programms aussieht, als wäre es auf dem jeweiligen Betriebssystem. Möglich wird dies durch die bereitgestellten APIs der jeweiligen Betriebssystemhersteller.

Und im Vergleich zu anderen Produkten, welche es kaum schaffen, Käufer zu finden, hat wxWidgets das Problem zu viele Kunden zu haben. Denn mit dem Tagesgeschäft sind die Entwickler so beschäftigt, dass sie keine Zukunftsprojekte starten können. Darum gibt es auch noch keine Version für Android.

Sowohl im Forum, als auch in der Mailingliste wird nun unter dem Motto „wxWidgets for Android“ nach Entwicklern und Sponsoren gesucht, welche Ressourcen bereitstellen und wxWidgets auf Android portieren. Dabei erhalten die Entwickler am Ende die gespendete Summe.

WordPress schliesst Sicherheitslücken

WordPress hat nun eine neue Version (3.3.2) veröffentlicht und schliesst gleichzeitig einige Sicherheitslücken. Zwar nennen die Entwickler aus Sicherheitsgründen bei 3 Bibliotheken keine Details, doch steckten die Sicherheitslüken in „Plupload, SWFUpload und SWFObjekt“.

Des Weiteren hat man nun gemerkt, das man durch einen Fehler die Rechte ausweiten kann. Ein Site-Administrator könnte, wenn er denn wollte, alle  Plugins im WordPress-Netzwerk deaktivieren. WordPress schliesst Sicherheitslücken weiterlesen